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Eine Klangpracht, die zwischen bittersüßer Melancholie und dynamischer Frische hinreißend oszilliert.

Unter dem Titel “Alte Recken, junge Helden” bespricht Sven Thielmann im aktuellen FONO FORUM 10_26 die neue Produktion von Kalnein | Herbert | Krizanic – Probably Possible:

“Es ist eine vielleicht kuriose Frage, ob der 1960 geborene Heinrich von Kalnein in seiner Grazer Wahlheimat gut k.-u.-k.-mäßig mit „Küss die Hand, Hochwohlgeboren“ begrüßt wird. Um mit dem Titel seines jüngsten Albums zu antworten: „Probably Possible“, entstammt er doch preußischem Uradel, der Querflötist und Saxofonist, der nun als alter Recke mit zwei jungen Helden gar famos in zehn unaufgeregt freien Improvisationen schwelgt. … Es ist faszinierend zu hören, wie Kalnein auf wechselnden Instrumenten zarte Melodiebögen vorlegt, diese im Laufe des Geschehens immer wieder intensiviert und dann sanft ausklingen lässt. Dahinter trommelt Krizanic mit feinem Gespür für die Entwicklungslinien mal verhalten pointiert, mal mit dezenter Verve, was dem Flow einen subtil erregenden Drive gibt. Den würzt Herbert mit fingerflinkem Saitenzauber, der von aufploppenden Single-Notes über Sphärenklänge bis hin zu freier Attacke vielseitig das Gebläse ergänzt. Dabei scheuen die drei weder Risiken noch Stille, sondern lassen in vertrauten Interaktionen ihre individuelle Musikalität zu einer Klangpracht aufblühen, die zwischen bittersüßer Melancholie und dynamischer Frische hinreißend oszilliert. Viel besser kann man klischeefreie Improvisationsartistik kaum zelebrieren.”

Danke, lieber Sven! Ab heute im Handel.

Sehr dichtes Spiel mit viel Sympathie und Empathie

Danke, lieber Rainer Bratfisch für Deine sehr schöne Kritik im neuen JazzPodium 11 2021!

U.a. heisst es da: “…Der »Folk Song«, eines der sechs Titel, die es auf die CD geschafft haben, ist ein Wegweiser für die Reise dieses Trios: ein sehr dichtes Spiel mit viel Sympathie und Empathie, mit einer bemerkenswerten lnteraktion und Dynamik und mit sehr viel Raum für Solo- und Duo-Passagen in einem kreativitätsfördernden Kontext.”